21. Januar 2025
Neues aus der Finanzwelt
Inhalt
1. Bitcoin 100.000 USD - wie geht es weiter?!
Der Bitcoin-Kurs überschritt im Dezember zum ersten Mal die 100.000 USD-Marke. Maßgebliche Zugewinne erreichten die Krypto-Anlagen bereits durch die Wahl von Herrn Trump in den USA.
Trump hatte vor seiner Wahl schon verlauten lassen, dass er als Präsident die Entwicklung der Krypto-Märkte sehr positiv sieht und er die die Kryptoindustrie sogar fördern möchte. Dazu gehört die Aufhebung bestimmter regulatorischer Hürden, die es zuvor Banken und Finanzinstituten verboten hatten, Kryptowährungen für Kunden zu verwahren. Ein weiterer positiver Schritt wäre, wenn das US-Arbeitsministerim seine Richtlinien gegen Krypto in den sogenannten 401(k) – Sparplänen lockern würde, wodurch Milliarden von Dollars in Krypto-Anlagen fließen könnten. Zudem plant die Regierung die Schaffung einer nationalen Bitcoin-Reserve. Man geht davon aus, dass auch andere Länder diesem Beispiel folgen könnten.
In diesem Zusammenhang machte auch kürzlich ein FDP-Spitzenkandidat diesbezüglich eine Aussage, als er in Anlehnung an eine Idee Trumps forderte, Kryptowerte in die Zentralbankreserven von EZB und Bundesbank aufzunehmen. Von Ökonomen erntete dieser dafür deutliche Kritik. Bei einer Veranstaltung der Blockchain-Branche betonte der Politiker sogar, das Thema Krypto sei „von höchstem Interesse und von höchster Aktualität“. Kryptowährungen leisteten „einen großen Beitrag zum globalen Wohlstandswachstum“ und seien auch „ein Standortfaktor“.
Nachdem das Angebot von Bitcoins begrenzt ist, könnten solche Entwicklungen, den Kurs der größten Kryptowährung natürlich weiter nach oben treiben.
Es gilt aber wie immer das alte Sprichwort „Bäume wachsen nicht in den Himmel!” So zeugen abgegebene Kursziele von Kryptoplattformen von 200.000 USD in diesem Jahr und 1.000.000 USD bis 2029 doch von einer gewissen Euphorie in diesem Segment. Die Frage stellt sich natürlich für den Anleger, wie geht man mit dieser Anlageform nun um!
Wir als AnCeKa AG prägen schon immer die Strategie einer starken Diversifikation (Streuung). Auf Kundenwunsch halten wir durchaus eine Gewichtung in Kryptoanlagen mit bis zu 5% im Portfolio für denkbar. Stellt man Rückrechnung eines klassischen Portfolios (Aktien/Renten) an, so kann man mit einem Anteil von 2,5% (Unterstellung einer monatlichen Anpassung) einen höheren Ertrag bei fast gleicher Schwankungsbreite generieren.
Bei der Umsetzung, der Wahl eines geeigneten Instrumentes, bieten unsere Depotbanken ein breites Repertoire bis hin zur Verwahrung an.
Zu diesem Thema waren wir auch gefragter Gesprächspartner der Allgäuer Zeitung. Sie können den gesamten Artikel durch anklicken des Bildes öffnen.
“Boom oder Blase?” Allgäuer Zeitung vom 9. Januar 2025 (mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung)
Für Fragen stehen Ihnen unsere Produktmanager jederzeit telefonisch zur Verfügung:
Herr Christian Geh, Tel. 08341-96673 13
Herr Ingo Schweitzer, Tel. 08341-96673 12
2. Allgemeiner Marktkommentar zum 4. Quartal 2024
Allgemeiner Marktkommentar 4. Quartal 2024
Im Berichtszeitraum zeigte vor allem der klare Wahlsieg der US-Republikaner unter Donald Trump Wirkung an den Märkten. Zusammen mit den US-Aktien und dem US-Dollar stiegen allerdings auch die Inflationserwartungen und Anleiherenditen in den USA. Außerhalb des Landes befürchtet man dagegen Handelsstreitigkeiten und Zollerhöhungen.
Aktienmärkte
An den US-Aktienmärkten war der Auftakt in das vierte Quartal zunächst von Gewinnmitnahmen geprägt, zumal sorgenvolle Blicke immer wieder einer möglichen Eskalation des Nahost-Konflikts und der russischen Aggressiongegen die Ukraine galten. Zudem tauchten wiederholt Bedenken auf, dass die Erwartungen an weitere US-Zinssenkungen und an die chinesischen Konjunkturprogramme überzogen sein könnten.
Der klare Wahlsieg von Donald Trump löste dann im November den sogenannten „Trump Trade“ aus. Ähnlich wie der „Trump Jump“-Kurssprung bei seiner Wahl 2016 stiegen die Aktienkurse in Erwartung weiterer Steuersenkungen und Deregulierungen für Unternehmen. Diesen Wahlkampfversprechungen steht allerdings das Risiko einer wieder höheren Inflation gegenüber, denn sowohl die angekündigte Massenabschiebung von Ausländern als auch massive Zollerhöungen würden das Lohn- und Preisniveau in den USA steigen lassen.
Der Dow Jones Industrial Average erreichte Anfang Dezember einen neuen Rekordstand bei 45.073 Zählern und der S&P-Index berührteerstmals in seiner Geschichte die Marke von 6.100 Punkten. Die von großen Technologie-Aktien geprägten Nasdaq-Indizes setzten ihren Anstieg im Dezember zunächst noch fort. So erreichte der Nasdaq-100 mit 22.133 Zählern einen neuen Höchststand, bevor die US-Notenbank die gute Stimmung beendete, als ihr Präsident die Erwartung von Leitzinssenkungen im kommenden Jahr deutlich dämpfte. Der Dow Jones beendete das Jahr schließlich bei 42.544 Punkten, was für das vierte Quartal nur ein Mini-Plus von plus 0,5 Prozent bedeutet. Beim S&P-500 verblieb mit dem Schlussstand 5.881,6 Zähler ein Zuwachs von 2,1 Prozent, beim Nasdaq-100 immerhin ein Quartalsgewinn von 4,7 Prozent auf 21.012 Indexpunkte.
Nach dem Trump-Wahlsieg taten sich angesichts der angekündigten „America First“-Politik die Aktienmärkte außerhalb der USA eher schwer mit Kursgewinnen. Der europäische Leitindex Euro-STOXX-50 verlor bis Mitte November, unter dem Eindruck der Trump-Wahl, gegenüber seinem Jahreshoch im April bei 5.122 Zählern rund 9 Prozent auf 4.700 Punkte. Als Verlierer der geopolitischen Entwicklung gelten insbesondere deutsche Automobilhersteller, die bislang viele hochmargige Modelle in den USA und in China verkauften. Der DAX konnte seinen Rückgang besser begrenzen – vor allem dank eines fortgesetzten Aufwärtstrends der hoch gewichteten Aktie des Softwareherstellers SAP. Im Dezember erreichte der DAX sogar erstmals die Marke von 20.000 Punkten und beendete das Jahr mit 19.909 Zählern nicht viel tiefer. Für das vierte Quartal bedeutet das einen Anstieg um 3,0 Prozent. Die große Mehrheit der Aktien schnitt schlechter als die von wenigen großen Konzernaktien geprägten Leitindizes ab. Das zeigt ein Blick auf die Nebenwerteindizes. Der MDAX verzeichnet für das vierte Quartal einen Verlust von 4,7 Prozent, der SDAX einen Rückgang um 3,2 Prozent.
Anleihemärkte
Die Anleihemärkte erlebten nach der guten Kursentwicklung im dritten Quartal nun Gegenwind. In Reaktion auf den Ausgang der US-Wahlen verzeichneten vor allem US-Staatsanleihen Kursverluste. Mitte September, als der Wahlausgang offen erschien, hatte die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen bei nur 3,6 Prozent einen unteren Wendepunkt markiert. Mit der Erwartung und anschließenden Bestätigung des Trump-Wahlsiegs stieg die Rendite im November bis auf 4,5 Prozent. Als die US-Notenbank schließlich im Dezember die Erwartungen an weitere Leitzinssenkungen reduzierte, näherten sich die Anleiherenditen ihrem Jahreshoch aus dem April, das bei 4,74 Prozent gelegen hatte. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen kletterte bis auf 4,64 Prozent und beendete das Jahr bei 4,57 Prozent. Dies bedeutet für das vierte Quartal einen Anstieg um 0,77 Prozentpunkte.
An den europäischen Rentenmärkten fiel der Renditeanstieg im Endergebnis weniger stark aus, weil auf die Kursverluste aus dem Oktober eine Erholung im November folgte, bevor im Dezember auch diesseits des Atlantiks die Anleiherenditen wieder kletterten. Die Rendite deutscher Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit lag am Jahresende mit 2,36 Prozent aber nur 0,23 Prozentpunktehöher als drei Monate zuvor. Der Bund-Future, der die Kursentwicklungdeutscher Bundesanleihen an der Terminbörse angibt, verzeichnete im vierten Quartal einen Kursrückgang um gut ein Prozent (auf 133,4 Punkte).
An den Devisenmärkten lieferte die Aussicht auf nicht so stark fallende US-Zinsen einen Grund für einen Anstieg des US-Dollars. Dieser brach gegenüber dem Euro aus der seit Anfang 2023 gültigen Bandbreite von 1,045 bis 1,125 US-Dollar je Euro aus. Der größer als erwartete Zinsvorteil des US-Dollars führte die US-amerikanische Währung mit zeitweilig nur 1,02 US-Dollar für einen Euro in Richtung der 1:1-Parität zum Euro. Der Wechselkurs von 1,035 US-Dollar pro Euro am Jahresende bedeutet einen Anstieg um 7,1 Prozent im vierten Quartal.
Rohstoffmärkte
Die Rohstoffmärkte zeigten sich im vierten Quartal vergleichsweise wenig volatil. Der Ölpreis stabilisierte sich nach dem Rückgang in den Vormonaten und beendete das Quartal rund dreieinhalb Prozent höher bei knapp 71 US-Dollar für ein Barrel der US-Ölsorte WTI und bei knapp 74 US-Dollar für die Nordsee-Ölsorte Brent.
Der Goldpreis setzte seinen Anstieg auf neue Rekordhöhen bis Ende Oktober fort. Mit 2.790 US-Dollar pro Unze wurde eine neue Höchstmarke aufgestellt. In der ersten Novemberhälfte gab es eine scharfe Gegenbewegung bis 2.537 US-Dollar. Aus Sorge um möglichen Unruhen in den USA nach den Wahlen, sind Goldpositionen eingegangen worden, die anschließend wieder aufgelöst wurden. In den letzten Wochen des Jahres dürfte die Ankündigung verlangsamter US-Zinssenkungen eine Rückkehr in den Aufwärtstrend verhindert haben. Zum einen verteuert ein steigender US-Dollar aus Sicht anderer Währungen Gold, das international gegen US-Dollar gehandelt wird. Zum anderen sind verzinsliche Anlagen umso attraktiver gegenüber dem zinslosen Gold, je höher die Zinsen bleiben. Letztendlich lag der Goldpreis am Jahresende mit 2.624 US-Dollar fast wieder genau da, wo er drei Monate zuvor gelegen hatte. In Euro ergibt sich allein aufgrund des gestiegenen US-Dollars ein Plus von gut 7 Prozent auf rund 2.535 Euro pro Unze.
Silber scheiterte mit dem Versuch einer Aufholjagd. Zwar wurde im Oktober mit 34,86 US-Dollar pro Unze vorübergehend der höchste Preis seit 2012 erreicht. In den letzten Wochen des Jahres sackte der Silberpreis schließlich wieder ab und beendete das Jahr bei knapp 29 US-Dollar pro Unze und damit 7,2 Prozent tiefer als Ende September. Platin und Palladium verloren mit Preisrückgängen von 7,5 und 8,9 Prozent noch mehr. Der Kupferpreis kehrte angesichts der schwachen Weltkonjunktur in die Nähe seines Sommertiefs unter 9.000 US-Dollar pro Tonne zurück. Der Bloomberg Commodity Index verzeichnet für den Berichtszeitraum, stabilisiert durch den Ölpreis, zum Quartalsultimo ein Minus von 1,5 Prozent.
3. Bericht der Fonds-Vermögensverwaltung zum 4. Quartal 2024
Aktienbereich
Das 4. Quartal war in beiden Strategien unser Fonds-Vermögensverwaltung ein neutrales Quartal und es konnte die bisher sehr gute Performance in 2024 nicht weiter ausgebaut werden. Wir haben uns gerade in Hinblick auf den Wahlausgang in Amerika stärker im sogenannten S&P 500, dem Index mit den 500 größten Unternehmen der USA, engagiert. Die meisten Marktteilnehmer wählen hier den klassischen S&P 500, wir haben jedoch den strategischen Ansatz “Equal Weight”, also mit einer Gleichgewichtung aller Unternehmen, gewählt. Wir sehen bei den großen Schwergewichten der US Wirtschaft schon sehr ausgeprägte Entwicklungen und bei den weiteren Unternehmen noch entsprechenden Nachholbedarf. Im Gegenzug haben wir einen Fonds, der in deutsche Mittlestandsaktien investiert, veräußert.
Rentenbereich
Im 4. Quartal war der Rentenbereich auch weitestgehend neutral. Wobei die kürzen Laufzeiten leicht nachgegeben haben.
Alternative Anlagen
Im 4. Quartal haben die Alternativen Anlagen, in unserem Fall Silber und indirekt ein Fonds, der größtenteils in Goldminenaktien investiert, ihre starken Kursanstiege aus den Vorquartalen nicht weiter ausbauen können. Dennoch haben wir mit beiden Anlagen im Schnitt fast 30 Prozent zulegen können.
4. Erbschleicherei
Es klingt wie der Stoff zu einem Film: Der Pfleger, der sich um die allein lebende, vermögende, ältere Dame kümmert, hat nicht nur das Beste für seine Patientin im Sinn. Vielmehr bringt er die Seniorin dazu, von ihrem Hausarzt zu einem mit ihm befreundeten Arzt zu wechseln und beginnt damit, die potenzielle Erblasserin systematisch zu isolieren, indem er Besuche ihrer Familie und Freunde abblockt. Und es kommt, wie es kommen muss: Nach dem Ableben der älteren Damen taucht ein – kurz vor ihrem Tod – handschriftlich verfasstes Testament auf. Darin setzt sie den Pfleger zum Alleinerben ihres nicht unbeträchtlichen Vermögens ein.
Hohe Dunkelziffer
Diese Geschichte ist keine Fiktion, sondern tatsächlich passiert und das ist kein Einzelfall. Wie oft Erbschleicherei vorkommt, weiß niemand, da die Dunkelziffer sehr hoch ist. Und es gibt auch keine Statistik darüber, um welche Summe es dabei geht. Sicher ist nur, dass jedes Jahr hierzulande nach Schätzung des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW ein Vermögen im Gesamtvolumen von durchschnittlich 400 Milliarden Euro an die nächste Generation weiter gegeben wird. Eine Summe, bei der mancher Erbschleicher hellhörig werden dürfte. Dabei ist eines aus Sicht der rechtmäßigen Erben besonders ärgerlich, wenn ältere Menschen dahingehend beeinflusst werden, ein Testament zu Gunsten des Erbschleichers abzuändern. Dist ist zwar moralisch verwerflich, doch aufgrund der grundgesetzlich geschützten Testierfreiheit rechtlich nicht angreifbar oder zumindest eine Grauzone.
Deshalb ist es auch so wichtig, sich frühzeitig gegen Erbschleicherei zu schützen. Tatsächlich gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen. Ein erster Schritt ist es, sein Testament frühzeitig und in einer Lebensphase zu errichten, in der man im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten ist. Damit lassen sich grundsätzlich Erbstreitigkeiten vermeiden, zugleich kann das aber auch das Risiko von Erbschleicherei zumindest reduzieren. Für Eheleute und eingetragene Lebenspartner bietet sich ein gemeinschaftliches Testament oder mit anderen Personen ein Erbvertrag an. Stirbt einer der Partner, kann der andere, sofern keine so genannte Öffnungsklausel vereinbart wurde, diesen Vertrag nicht mehr ändern, aufheben oder gar widerrufen. Abweichende letztwillige Verfügungen werden damit unwirksam und dadurch wird Erbschleicherei zumindest erschwert.
Erschleichen von Vollmachten verhindern
Zusätzlich kann in einem Erbvertrag eine Öffnungsklausel zwar eingefügt werden, diese lässt sich aber zum Beispiel an die Bedingung knüpfen, dass der Betroffene seine Testierfähigkeit zuvor gutachterlich prüfen und bestätigen lässt. Eine weitere Maßnahme ist die amtliche Verwahrung des Testaments beim Nachlassgericht. Jedoch geht es bei Erbschleicherei nicht nur um das Abändern des letzten Willens, sondern auch um das Erschleichen von Vollmachten, das Fälschen von Dokumenten oder die Manipulation handschriftlicher Testamente. Auch dagegen sollten deshalb Maßnahmen getroffen werden. Um dem potenziellen Missbrauch einer Vorsorgevollmacht vorzubeugen, könnte der potenzielle Erblasser zum Beispiel frühzeitig Personen des eigenen Vertrauens Vollmachten erteilen.
Am besten sind Vollmachten so einzurichten, dass sie nur durch den Vollmachtgeber widerrufen werden können. Auch hilft eine notarielle Beglaubigung der Vorsorgevollmacht und es könnten mehrere Bevollmächtigte mit Gesamtvertretungsbefugnis bestellt werden oder ein Kontrollbevollmächtigter. Zudem kann es sinnvoll sein, in der Vorsorgevollmacht festzulegen, dass dem Bevollmächtigten stets unmittelbarer Zugang zum Vollmachtgeber gewährt werden muss. Weitere Schutzmechanismen können die Übertragung von Vermögenswerten an die rechtmäßigen Erben – verknüpft mit Nießbrauch, Leibrente oder Wohnrecht zu Lebzeiten – sein, oder das Einbinden von Vermögen in Familiengesellschaften oder die Gründung einer Stiftung.
Schriftstücke und Unterschrift des Erblassers aufbewahren
Dazu kommen praktische Maßnahmen wie offene Gespräche innerhalb der Familie. Weiterhin der regelmäßige Kontakt zum Erblasser, um zu verhindern, dass ein Erbschleicher die einzige Vertrauensperson wird. Eine weitere Möglichkeit wäre, Vertrauenspersonen einen Wohnungsschlüssel zu übergeben und diesen schriftlich einen Mitbesitz an der eigenen Immobilie einzuräumen. Tauscht ein Erbschleicher dann die Türschlösser aus, wäre dies widerrechtlich, was mit einer einstweiligen Verfügung sofort rückgängig gemacht werden könnte. Dennoch lässt sich Erbschleicherei niemals ganz ausschließen. Deshalb ist es wichtig, dass es auch nach dem Erbfall noch die Chance gibt, etwas dagegen zu unternehmen.
Zwar stellt das Nachlassgericht in der Regel hohe Anforderungen an den Nachweis der Testierunfähigkeit, es kann aber helfen, Briefe, Verträge und sonstige Schriftstücke als Nachweis für das Schriftbild sowie für die Unterschrift des Erblassers aufzubewahren. Außerdem empfiehlt es sich, möglichst rasch nach dem Erbfall mögliche Beweise zu sichern. Ebenso wie bei der Sittenwidrigkeit, also der Hochzeit zwischen dem betagten Erblasser und dem viel jüngeren Erbschleicher oder der viel jüngeren Erbschleicherin, ist der Nachweis jedoch schwierig. Deshalb ist die frühzeitige Absicherung eindeutig der bessere Weg.
Haben Sie Fragen?
Dann unterstützt Sie unser Vermögensnachfolgexperte, Mathias Dopfer, CFEP®.
Er analysiert mit Ihnen Ihre familiäre und finanzielle Struktur und bindet je nach Notwendigkeit Steuerberater, Fachanwälte oder Notar mit ein. Mathias Dopfer (CFEP®) ist zertifizierter Erbschafts- und Stiftungsplaner. Beim FBSP Deutschland wird seine Zertifizierung alle 2 Jahre überprüft. So wird eine qualitativ hohe Beratungsleistung sichergestellt. Herrn Dopfer können Sie über Ihren Berater für eine Expertenberatung zur Vermögensnachfolge anfordern.
5. Pressenews / Mediathek
Immer wieder sind wir gefragte Experten der regionalen und überregionalen Presse. Die entsprechenden Artikel finden Sie unter Wir in der Presse.
Auf unserer Homepage unter Videos finden Sie unsere Mediathek mit Videos zu Wirtschafts- und Börsenthemen.
6. Personal
Aktuell suchen wir zur Verstärkung unseres Teams eine(n) Vermögensverwalter*in (m/w/d) und eine Bürokaufkraft (m/w/d).
Die AnCeKa AG bietet eine Ausbildungsstelle zum Bankkaufmann/-frau (m/w/d), mit Schwerpunkt Vermögensanlage, zum 1.9.2025 an.
Weiterhin bieten wir, in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule in Ravensburg, einen Studienplatz für den Bachelor of Arts Studiengang BWL -Finanzdienstleistungen (m/w/d), mit Schwerpunkt Vermögensanlage, zum 1.10.2025 an.
7. Nachhaltigkeit vor Ort
Wir sind Mitglied im Bündnis Klimaneutrales Allgäu.
Zum Jahreswechsel 2024/2025 haben wir unsere Stromverträge auf Ökostromtarife umgestellt. Dadurch sparen wir ca. 3 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr ein. Dies entspricht etwa dem Stromverbrauch von zwei Durchschnittshaushalten. Auch weitere Maßnahmen auf dem Weg zum klimaneutralen Unternehmen sind in Planung.
8. Zitat
“Vermutlich haben böse Zungen recht, wenn sie behaupten, dass „Amerika investiere, China innoviere und Europa reguliere.“
Alfons Cortes
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Unsere Nachrichten sollen Sie über die Marktentwicklung, die strategische Ausrichtung sowie aktuelle Sonderthemen informieren. Mehr von der AnCeKa AG finden Sie immer auf unserer Homepage.
Laut Knigge sind Neujahrswünsche auf die beiden ersten Januarwochen zu beschränken, weil dann für die meisten Menschen der Alltag wieder begonnen hat. Dennoch wünschen wir Ihnen an dieser Stelle alles Gute für 2025.
Viele Grüße aus dem Allgäu.
Ihre
AnCeKa Vermögensbetreuungs AG
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