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Neues aus der Finanzwelt

 
 
 

Inhalt

  1. Allgemeiner Marktkommentar
  2. Bericht der Fonds-Vermögensverwaltung
  3. Spezialthema „Nikkei – 30 Jahre nach dem Allzeithoch"
  4. Nachhaltigkeit „Baumgeschenk“
  5. Pressenews/Mediathek
  6. Personal
  7. Zitat
 
 
 

1. Allgemeiner Marktkommentar

Das beherrschende Thema für die Börsen blieb auch im vierten Quartal der amerikanisch-chinesische Handelskonflikt, bei dem sich schließlich ein erstes Teilabkommen abzeichnete. Zudem gab es in den letzten Monaten des Jahres zunehmend Signale für eine Konjunkturbelebung, welche den Aktienmärkten zu weiteren Kursgewinnen verhalf.

Aktienbereich
Die Aktienmärkte erlebten fast durchweg ein positives viertes Quartal 2019. Zum Auftakt des Berichtszeitraumes lasteten zwar zunächst Sorgen um den amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt, die Entwicklung der Konjunktur und rückläufige Unternehmensgewinne auf den Aktienbörsen.

Konjunkturdaten, die besser als erwartet ausfielen und Hoffnungen auf Verhandlungserfolge im Handelskonflikt, gaben aber den Optimisten Auftrieb. Trotz Unsicherheiten und vereinzelt schlechterer Unternehmensergebnisse strebten die großen amerikanischen Leitindizes neuen Rekorden entgegen und erreichten diese schließlich auch mehrfach.

Die europäischen Aktienmärkte, die im Gesamtjahr abermals schlechter als die Wallstreet abschnitten, konnten im vierten Quartal ähnlich zulegen. Gründe dafür waren eine sich abzeichnende Stabilisierung der europäischen Konjunktur und die Aussicht auf einen geregelten EU-Austritt Großbritanniens.

Anleihenmärkte
Ende Oktober senkte die US-Notenbank ihren Leitzins zum dritten Mal in diesem Jahr. Die Absenkung der sogenannten Fed Funds Rate um 25 Basispunkte auf die Bandbreite 1,50 bis 1,75 Prozent war mehrheitlich erwartet worden und löste deshalb keine größeren Reaktionen an den Börsen aus. Die Führung der amerikanischen Notenbank signalisierte zudem eine abwartende Haltung, so dass bis auf Weiteres keine Änderungen ihrer Geldpolitik zu erwarten ist.

Auch die Europäische Zentralbank (EZB) verhielt sich nach dem Wechsel an der Spitze, von Mario Draghi zu Christine Lagarde, wie erwartet ruhig. Allerdings begann die EZB wie angekündigt wieder damit, über den Kapitalmarkt Anleihen zu kaufen. Sie pumpte damit ab November 20 Milliarden Euro pro Monat in die Märkte.

Im Oktober und in der ersten Novemberwoche stiegen die Renditen europäischer Anleihen. Der Bund-Future, der Gradmesser für die Kursentwicklung deutscher Staatsanleihen, fiel im vierten Quartal letztendlich um 2,0 Prozent auf 170,9 Euro. Die Rendite deutscher Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit erreichte nach ihrem Abtauchen in den negativen Bereich zum Jahresende wieder die Nullmarke.

Rohstoffmärkte
Auch die Rohstoffpreise reagierten auf die leicht verbesserten Aussichten für die Weltkonjunktur. Der Kupferpreis erholte sich und der Ölpreis der Sorte Brent stieg relativ stetig im Berichtszeitraum auf gut 66 Dollar. Das entspricht einem Anstieg um ca. 11 Prozent.

Gold und Silber verteuerten sich zwar weiter, aber weniger schnell als im ersten Halbjahr. Am Jahresende kosteten eine Unze Gold 1.517 Dollar und eine Unze Silber 17,85 Dollar, was für den Berichtszeitraum einen Anstieg um 3,1 bzw. 4,9 Prozent bedeutet. Im gleichen Zuge verteuerte sich auch Platin, Palladium erreichte sogar neue Allzeit-Hochs.

Markttechnik
Der deutsche Aktienindex DAX hat nach dem Überwinden der Marke von 12.600 Punkten das Allzeithoch von 13.559 Punkten wieder in Angriff genommen. Mit einem Jahreshöchststand von 13.407 Punkten im Dezember 2019 wurde dieses leider knapp verfehlt. Mehr Schwung hatten die großen US-Indices, die im 4.Quartal weitere „All-Time-Highs“ erreichten.

 
 
 

2. Bericht der Fonds-Vermögensverwaltung zum vierten Quartal 2019

Aktienbereich
Auch im 4. Quartal setzte sich der positive Trend an den Aktienmärkten fort. Angesichts der Hoffnung auf ein Teilabkommen im Zollstreit zwischen USA und China kam es zu einem Jahres-Endspurt und die US-Börsen erreichten sogar neue Höchststände. Sowohl die offensive, als auch die ausgewogene Strategie wurden von dem Aufschwung im vierten Quartal getragen.

Mitte Oktober verkauften wir den Value Invest Japan Fund, da kurzfristig die Unsicherheiten an den Börsen aufgrund der anstehenden Entscheidungen bezüglich Brexit sowie die Handelsstreitigkeiten zwischen USA und China zunahmen. Das freigewordene Kapital investierten wir in den Spängler IQAM Short Term.

Anfang November erhöhten wir aufgrund positiver Signale wieder die Aktienquote mit dem Kauf DWS Concept Platow (deutsche Nebenwerte) und Pictet Security, welcher weltweit in Sicherheitsunternehmen investiert.

Rentenbereich
Der Rentenmarkt war weiterhin geprägt durch den Einfluss der Notenbanken. In ihrer ersten EZB Sitzung im November bestätigte die neue EZB Präsidentin Christine Lagarde die geldpolitische Strategie ihres Vorgängers Mario Draghi. Mittelfristig sind also keine steigenden Zinsen in Sicht.

Abgesehen von den Veränderungen im Spängler IQAM Short Term wurden keine Investitionen vorgenommen.

Alternative Anlagen
Im Moment sind wir in diesem Bereich nicht direkt investiert. Der Rohstoffbereich profitiert aber zum Teil indirekt über die gehaltenen Rohstoffaktienfonds.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter "Dienstleistungen/Fonds-Vermögensverwaltung" oder direkt unter dem folgenden Link.
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3. Spezialthema "Nikkei – 30 Jahre nach dem Allzeithoch"

Am 29.Dezember 1989 erreichte der japanische Leitindex Nikkei mit 38957 Yen sein Allzeithoch. Mitte der 1980er-Jahre stand die Börse noch bei gerade mal 10000 Yen, dann fing sie an abzuheben. Es wurden immer mehr Anleger und Investoren von der Entwicklung angezogen. Als Garant galten fernöstlicher Fleiß, japanische Management-Magie, die Samurai-Disziplin der Arbeiter und die „just-in-time“-Produktion. Japan wurde sogar als größere Gefahr für die USA als die damalige Sowjetunion bezeichnet.

Neben der Aktienbörse gab es auch einen heftigen Anstieg an den Immobilienmärkten. Bekannt wurde der extreme Vergleich mit dem Kaiserpalast in Tokio, der 1989 sogar mehr Wert haben sollte als der ganze Bundesstaat Kalifornien.

Die teuren Immobilien wurden als Sicherheiten für Kredite bei den Banken hinterlegt. Man glaubte, es sei eine Einbahnstraße nach oben! Jedoch dreht sich dann das Rad Anfang 1990 als ein junger mutiger Ökonom Notenbankchef wurde. Er sah die sich abzeichnende Blase und erhöhte beherzt die Zinsen, um auf die Bremse zu treten. Doch es war zu spät, das Debakel nahm seinen Lauf. Innerhalb von zwei Jahren stürzte der Nikkei-Index um fast 50%. Der Staat reagierte und pumpte riesige Summen in die Wirtschaft und versuchte mit Bauprogrammen zu stützen.

Es half aber nichts und so begann man 1995 mit der Niedrigzinspolitik. Anfang des Jahrtausends sanken die Zinsen dann erstmals auf Null. Die erhofften Impulse für die Wirtschaft wurden nicht erreicht. Die versprochene Rückkehr zu einem normalen Zinsniveau blieb jedoch bis heute aus.

Ende 2019 stand der Nikkei bei ca. 23600 Yen, das entspricht immer noch einem Minus zum Top von etwa 40%. Der damals eingeschlagene Weg mit der Nullzinspolitik galt lange Zeit als japanischer Sonderweg.

Doch nun sitzen auch die Europäer mit im Boot, eine Situation die man sich damals nicht vorstellen konnte. Es fallen Formulierungen wie die „Japanisierung des Europäischen Zinsniveaus“, vielleicht könne dies auch in den USA passieren.

Japan ist ein gutes Beispiel für eine Entwicklung, bei der die Zinspolitik ihre Wirkung auf die Wirtschaft verloren hat. Es zeigt aber auch, dass sich Staatsschulden langfristig verwalten lassen, ohne das davon Gefahren ausgehen.

 
 
 

4. Nachhaltigkeit „Baumgeschenk“

Ein großes Thema, welches uns in der Zukunft begleiten wird, ist die „Nachhaltigkeit“. Dabei gibt es mittlerweile sehr viele Berührungspunkte, ob als Einzelperson, Unternehmen oder als Staat. Auch die AnCeKa AG hat erkannt, wie wichtig diese Entwicklung ist. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, diesen Punkt in unsere Geschäftsstrategie mit einzubauen.

Im Dezember 2019 haben wir über eine Spende mit der PRIMAKLIMA e.V. in Leukersdorf (Sachsen) 50 Bäume pflanzen lassen. Bäume sind echte Klimaschützer, denn sie filtern das Treibhausgas aus der Luft und speichern es in ihrem Holz.

Zertifikat ansehen (PDF)

 
 
 

5. Pressenews/Mediathek

Neben den aktuellen Meldungen auf unserer Homepage (Startseite) finden Sie unter dem Reiter "News" auch unsere Mediathek. Die aufgezeichneten Videos zu aktuellen Wirtschafts- und Börsenthemen können unter folgenden Link abgerufen werden:
Zu den Videos
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Ganz aktuell sind wir mit folgenden Videos vertreten:
https://www.youtube.com/watch?v=aRp6SM4y2MQ&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=kUvLUrNSv1U&feature=youtu.be

Im Jahr 2019 waren wir bereits mit Berichten und Interviews in der Presse vertreten. Eine aktuelle Auswahl finden Sie hier.

Die letzten drei Berichte können sie direkt unter den folgenden Links abrufen:
Fünf Sterne für AnCeKa
Top-Vermögensverwalter
AnCeKa mit gutem Testergebnis

 
 
 

6. Personal

Die AnCeKa Vermögensbetreuungs AG bietet zum 1.9.2020 eine Ausbildungsstelle zum Bankkaufmann/-frau mit Schwerpunkt Vermögensanlage an.
Hier geht's zur Jobbeschreibung

 
 
 

7. Zitat

"Die Zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind."
Charles der Gaulle

 
 
 
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Viele Grüße aus dem Allgäu

Ihre AnCeKa Vermögensbetreuungs AG

 
 
 

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Alle Angaben wurden nach besten Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch kann keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben übernommen werden. Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung der Verfasser zum Zeitpunkt der Erstellung.
Die vorgenommenen Angaben dienen zur Information, sind aber kein Angebot zum Kauf oder Verkauf von bestimmten Finanzinstrumenten, deshalb ersetzen sie nicht eine individuelle anlegergerechte Beratung.

 
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